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Autor & Erzählkünstler

VERANSTALTUNGEN & LESUNGEN MIT ANDRIKOS SEGKIS

Es gibt Lesungen und es gibt LESUNGEN! – Letztere zeichnen sich nicht nur durch einen zum Vorlesen geborenen Autor oder Autorin aus, sondern beispielsweise auch durch besondere Lesungsorte. Andrikos Segkis sind Klassen- und Musikzimmer, Turnhallen oder Aulen, kleine Konferenzräume wie große Säle genauso wie Buchläden etc. für seine Lesungen zuwider. Er bevorzuge Lesungen während des laufenden Betriebes in urigen Gastronomiebetrieben oder an ungewöhnlichen Orten zu ungewöhnlichen Zeiten wie zum Beispiel am Rande eines Sees bei Sonnenaufgang oder inmitten eines Waldes am wärmenden mitternächtlichen Lagerfeuer usw..

Seit Mai 2018 legt Andrikos Segkis unfallbedingt eine künstlerische Pause ein. Entsprechend finden aktuell keine Lesungen/Erzählungen statt. Bei Bedarf können jedoch über die GESELLSCHAFT GRIECHISCHER AUTORINNEN IN DEUTSCHLAND e.V. (GGAD e.V.) gerne andere Autoren/Erzählkünstler vermittelt werden
Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler
+++Ich bin stolz eine Grieche zu sein... ...weil wir ein kleines, armes Land sind voll Menschen mit großem Herzen... ...weil wir nie jemanden mit leeren Händen besuchen... ...weil es keinen Weg gibt, Ausländern das Wort „Kapsoura“ richtig zu erklären (brennender Wunsch nach jemandem)... ...weil in griechischen Familien immer noch etwas wertvoll ist... ...weil wir es immer machen, wenn auch im letzten Moment... ...weil wir 400 Jahre lang Sklaven waren, aber dies niemals als Entschuldigung nehmen für unseren aktuellen Zustand... ...weil wir überall auf dem Planeten verteilt sind... ...weil es das Wort „filotimo“ (Ehre für den Freund?) in keiner anderen Sprache gibt... ...weil Ausländer, wenn sie kein Wort finden können, eins von unseren benutzen... ...weil wir unsere Probleme und schlechte Zeiten mit unseren Freunden und unserer Familie teilen und nicht mit Psychiatern... ...weil Sokrates, Plato und Aristoteles Griechen waren... ...weil wir das Theater erfunden haben... ...weil wir die Demokratie geboren haben... ...weil wir die Logik entdeckten... ...weil wir den Start in die Wissenschaft machten... ...weil wir stolz auf unsere Kultur sind, nicht auf unsere Kriege... ...weil als wir begannen den Parthenon zu bilden, die anderen noch auf Bäumen geschlafen haben... ...weil wir all diese erleuchtet haben, die sich bemüht haben, durch Kriege Frieden zu schaffen... ...weil wir einen Unterschied zwischen „Eros“(sich verlieben) und „Agapi“(Liebe) sehen, während wir beides leidenschaftlich fühlen... ...weil Eros ein griechischer Gott war... ...weil wir den Fluch gaben „Freiheit oder Tod“... ...weil wir schon Leine webten als alle anderen sich noch mit Wolfshaut anzogen... ...weil „Die Griechen kämpfen nicht wie Helden, sondern Helden kämpfen wie Griechen... n!“ (Winston Churchill,1941)... ...weil wir unser altes Alphabet den Römern gaben und unser mittelalterliches Alphabet den Slawen... ...weil wir uns nicht schämen zu weinen... ...weil wir tanzen wenn wir traurig sind... ...weil wir arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten... ...weil 97% der Sternennamen griechisch sind... ...weil wenn wir „Bruder oder Cousin“ auf der Straße schreien sich jeder umdreht... ...weil unsere Kirchen innendrin nicht dunkel sondern voller Licht sind... ...weil unsere Eltern nicht vergessen, dass wir existieren wenn wir schon 18 sind... ...weil wenn wir uns sonnen wollen, gehen wir zum Strand... ...weil wir jede Schwierigkeit mit Humor konfrontieren... ...weil die Olympischen Spiele in Griechenland geboren sind... ...weil wir mit unserem Olympischem Licht die Welt vereinen und die Nachricht von Frieden schicken... ...weil unser Himmel blau-weiss ist... ...weil 40% des Oxford Wörterbuchs aus griechischen Wörtern besteht... ...weil wir wissen was „Kefi“(Freudigkeit am Spaß?) bedeutet und wie man das lebt... ...I'm proud to be greek!+++
Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler

 
Εταιρεία Ελλήνων Συγγραφέων
στην Γερμανία.

Veranstaltung / Lesung 07.03.2012 (Hannover-Linden)

Am 07.03.2012 fand eine Autorenlesung mit Andrikos Segkis in der Pizzeria "Napoli" von Paolo Marra in Hannover-Linden statt. Marra lies es sich nicht nehmen den griechisch-deutschen Autoren Segkis nach seiner ersten Lesung im Napoli - fast auf den Tag genau vor einem Jahr - erneut einzuladen. Segkis beschrieb in seinen Geschichten während der gelungenen Veranstaltung die beiden Gastarbeiter Yannis (Griechenland) und Giovanni (Italien) die sich in jungen Jahren aufmachten um am deutschen Wirtschaftswunder mitzuarbeiten und teilzuhaben. Er erzählte von ihren Träumen und Ängsten, von Sehnsüchten und Heimweh. Die Erlebnisse von Yannis und Giovanni, Gastarbeiter der ersten Stunde, die in Deutschland ihre Chance suchten spiegelten die Erfahrungen von unzähligen Migranten, die ähnliches in den 1950/1960er Jahren in Hannover erlebt haben. "Das war sicjher nicht die letzte Lesung...", so Paolo Marra der den griechisch-deutschen Autor in einem Teil seiner Pizzeria bei laufendem Betrieb lesen lies. "Eng beieinander zwischen Pizza und Pasta sozusagen, aber passend zum Thema was mir immer sehr wichtig war und ist..." umschreibt Segkis mit einem Lächeln den urigen Ort des Lesung.

Veranstaltung / Lesung 04.09.2010 (Malente-Krummsee)

Das „Kaminzimmer“ feiert Ab- schied. Die für den kommenden Sonnabend, 04. September 2010, angesetzte Lesung mit Andrikos Segkis – Beginn 19.30 Uhr – ist die letzte in den Räumen des Berghotels Bruhnskoppel. Inhaber Fred Hildebrandt, gibt sein Hotel in Malente auf. Ob seine Nachfolgerin sich weiter für die Lesungen der Reihe „Das Kaminzimmer“ engagiert bleibt weiterhin un- gewiss; das Malenter „Literatur- team“ ist jedoch bemüht, in oder in der Umgebung von Malente einen anderen Ort für die beliebte Lesereihe zu finden. Der Titel der Lesung von Andrikos Segkis – „Das Hotelzimmer in Buneos Aires" und "Ein Leben gerät in Unordnung“ – verrät, dass das geplante Buch des Autors es in sich hat. Genauer: Unglaubliche (Migrations)Geschichten aus den frühen 60ziger Jahren, den viel- fältigen Emotionen, den sonderbaren Verrücktheiten auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und den liebenswerten Einfällen der neuen Verwandtschaft. Der Eintritt zu diesem knisternden Herbstabensd im „Kaminzimmer“ ist frei – um einen Obolus für den Künstler wird gebeten.

Veranstaltung / Lesung 09.03.2011 (Hannover-Linden)

Am 20.12.1955 unterschrieben Arbeitsminister Storch, Botschafter von Brentano und der italienische Außenminister Gaetano Martino in Rom das bilaterale Anwerbe- abkommen zwischen der Republik Italien und der Bundesrepublik Deutschland. Im Folgejahr 1956 kamen die ersten „Gastarbeiter“ aus Italien. Bald folgten Anwerbe- vereinbarungen mit Spanien und Griechenland (1960), der Türkei (1961), Portugal (1964), Jugoslawien (1968) u.a. Ländern. Ein Kind dieser Zeit ist der griechisch-deutsche (Vater Grieche/Mutter Deutsche) Autor Andrikos Segkis. Im „Napoli“ der urigen wie kultigen Pizzaria von Paolo Marra treffen sich seit Jahrzehnten Menschen aller Kulturen. Die weit über Hannover hinaus bekannte Lokalität von Paolo Marra ist der Ort der Lesung am Mittwoch den 09.03.2011. Segkis liest und erzählt Geschichten rund um den Autoput. Für Millionen Gastarbeiter war die ehemalige Europastraße 5 der einzige Weg in die Heimat. Er war mit diversen Gefahren und Strapazen verbunden. Auf dem Hinweg wurden Geschenke für Freunde und Verwandte in die oft ferne Heimat mitgenommen sowie auf dem Rückweg damals noch unbekannte Spezialitäten nach Deutschland per Kofferraum „importiert“. Marra - wie Segkis - Kind der Zeit der Abwerbe- abkommen freut sich wie seine Gäste auf den Abend mit dem griechisch-deutschen Autor. „Meine Gäste lieben solche kleinen und interessanten Veranstaltung- en“. Für Segkis, ist der Auftritt in Hannover wichtig: Hannover ist eines der damaligen Zentren der Gastarbeiter in Norddeutschland. „Hier bei Paolo fühle ich mich wohl und die Enge entspricht eher der Art und Weise meiner Veranstaltungen, gradlinige Be- stuhlung und Saalcharakter sind nicht meine Welt“, so Segkis. Vor der Lesung wird der griechisch-deutsche Autor noch die Ausstellung „Gastarbeiter in Hannover – Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben“ im Historischen Museum besuchen.

Veranstaltung / Lesung 30.08.2009 (Malente-Krummsee)

Der griechisch-deutsche Autor Andrikos Segkis ist am Sontag, 30. August 2009, zu Gast beim „Literarischen Frühstück“ im Berghotel Bruhnskoppel. Andrikos Segkis hat griechische Wurzeln und wohnt seit vielen Jahren in Ostholstein. Er kennt beide Kulturen und kann einen direkten Vergleich ziehen. Schwerpunkt liegt aber auf dem uns Unbekannten: der griechischen Geografie, Geschichte und vor allem der Literatur. So berichtet er von der Lebensweise der griechischen Fischer oder der Bergbauern und deren Heimat- liebe. Etliche bekannte Dichter und Schriftsteller lebten in Griechen- land oder verbrachten dort ihre Sommerurlaube um sich für ihre Texte inspirieren zu lassen. Der Autor stellt einige dieser Schriftsteller beim Literarischen Frühstück vor und liest thematisch stimmige Passagen aus ausge- wählten Texten. Mit Bildern und interessanten Informationen gibt es am Sonntag also ein „Literarisches Frühstück“ anderer Art. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und findet in Kooperation mit dem  „Literaturteam“ sowie dem Berghotel Bruhnkoppel statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, darin enthalten ist auch ein Brunchbuffet.

Veranstaltung / Lesung 29.08.2009 (Plön-Koppelsberg)

Exklusive Premiere am Strand des Plöner Sees: Unter freiem Himmel vor der malerischen Kulisse des Plöner Sees am Rande des Koppelsberges liest der griechisch-deutsche Autor Andrikos Segkis am Sonnabend, dem 29. August, um 22 Uhr aus mehreren Werken verschiedener Autoren mit dem Obertitel "Das Heimweh - und die unendliche Liebe zur Heimat - der Einwanderer". „Das ist etwas ganz besonderes für mich", so der Autor Segkis. Er lädt erstmalig in diesem Jahr zu einer seiner Literatur- lesungen der besonderen Art am Strand ein. „Ich möchte dieses literarische Format als Strand-/ Sommerereignis gerne an mehreren Orten etablieren und freue mich über weitere Autoren die mitwirken würden“, sagt Segkis. Er ist überzeugt, einen echten Höhepunkt eine andere Art der Autorenlesung damit sprich- wörtlich für die Teilnehmerinnen der offenen Lesung "an Land gezogen zu haben" und lacht dabei. Die Lesung am Rande des Koppelsberges nahe Plön ist als Literaturereignis mit Fackelschein bei lauer Sommerluft geplant. Der Eintritt zu der Lesung ist übrigens frei. Wem dieses außergewöhnliche Leseereignis zu spät ist hat am darauf folgenden Tag um 10 Uhr in Bad Malente im Hotel Bruhnskoppel die Chance Andrikos Segkis bei einer Lesung in Ver- bindung mit einem schmackhaften Brunch zu erleben.


Veranstaltung / Lesung 17.10.2008 (Ratingen)

Der „Abend der (W)Orte“ war als spätabendliche Leseveranstaltung an außergewöhnlichen Orten rund um den Blauen See am Ratinger Stadtrand durch den griechisch-deutschen Autor Andrikos Segkis konzipiert und organisiert worden. Die Veranstaltung verband ungewöhnliche wie öffentlich zugängliche Plätze rund um den Blauen See mit passenden literarischen Texten. Segkis hatte hierfür spezielle Texte von ehemaligen Einwanderern (Gastarbeitern) der 60er Jahre und eigene Kurzgeschichten ausgesucht.  In einer Gruppe von insgesamt rund 35 Teilnehmer absolvierten die (spät)abendlichen Literatur- begeisterten die einzelnen Stationen und lauschten dem griechisch-deutschen Autor Andrikos Segkis. Eine Lesung dauerte etwa 10 Minuten, dann ging es weiter zur nächsten Station über Wiesen und durch den Wald. An einigen Orten im Freien, wie direkt am Blauen See war es schon ziemlich frostig. Der ungewöhnliche literarische Genuss erwärmte allerdings die begeisterten Zuhörer und half gut den kühlen Oktoberabend zu widerstehen. Am Ende konnten die Teilnehmer dieses außergewöhnlichen Literaturworkshops als Veranstaltung - die ausgezeichnet gelungen war - gemeinsam reflektieren und diskutieren. Ergebnis: Orte, Texte und Stimmungen harmonierten und vermolzen zu einer wunderbaren Verbindung. Dieses wurde dann auch noch durch das mitternächtliche abschließende Lagerfeuer unterstützt.

Andrikos Segkis, Autor & Erzählkünstler

Für mein aktuelles Buchprojekt suche ich nach Freunden (und/oder deren Nachfahren) aus den 60ziger Jahren von Vlassios Segkis (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Insbesondere suche ich nach Dimitrios Pantalos und Georges Papadimitriou. Sie wohnten, arbeiteten und studierten in und rund um Hannover (z.B. Misburg). Für jede Hilfe und jeden Hinweis bin ich dankbar!

Για το τρέχον βιβλίο μου, αναζητώ φίλους (και / ή τους απογόνους τους) από τη δεκαετία του '60 του Βλάσιου Σεγκκη (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Ειδικότερα, αναζητώ τον Δημήτριο Παντάλο και τον Γιώργο Παπαδημητρίου. Ζούσαν, εργάζονταν και μελετούσαν μέσα και γύρω από το Αννόβερο (για παράδειγμα το Misburg). Για κάθε βοήθεια και κάθε υπαινιγμό είμαι ευγνώμων!

Gia to tréchon vivlío mou, anazitó fílous (kai / í tous apogónous tous) apó ti dekaetía tou '60 tou Vlásiou Senkki (* 20.01.1935, + 06.06.2013). Eidikótera, anazitó ton Dimítrio Pantálo kai ton Giórgo Papadimitríou. Zoúsan, ergázontan kai meletoúsan mésa kai gýro apó to Annóvero (gia parádeigma to Misburg). Gia káthe voítheia kai káthe ypainigmó eímai evgnómon!